Neue Geschäftsmodelle

An der Schnittstelle von digitaler und materieller Produktion…

Twitter_Banner

Welche Geschäftsmodelle an der Schnittstelle digitale & materielle Produktion benötigen Handwerksbetriebe & Designunternehmen in NRW? Mit dieser Frage hat sich das Projekt DigiMat beschäftigt. Gemeinsam mit kleinen und mittleren Unternehmen aus dem Handwerk und dem Design sowie Selbstständigen aus der Region wurde die Plattform »W3 - Offene Werkstätten.Workshops.Wissenstransfer.« erarbeitet.

Save the date!

Launch von »W3 - Offene Werkstätten.Workshops.Wissenstransfer.«
11. Juli 2019, 17-20 Uhr

Folkwang Universität der Künste
SANAA-Gebäude
Gelsenkirchener Straße 209,
45309 Essen, Germany  

Abschlussveranstaltung von DigiMat und Erstveranstaltung von W3! Lernen Sie die Plattform kennen. Nutzen Sie die Möglichkeit zur Vernetzung mit Experten aus Handwerk, Design und digitalen Fertigungsverfahren! Die Anmeldung erfolgt über die Webseite vom Institut Arbeit und Technik und ist erforderlich!

Bitte melden Sie sich für die Abschlussveranstaltung hier an!

W3-Grafik
W3-Header

Was ist W3?

W3 - Offene Werkstätten.Workshops.Wissenstransfer. stellt eine Plattform für den Transfer von Wissen über Entwurf und Fertigung von Gebrauchsgegenständen dar. Die Plattform dient der Initiierung und Bündelung offener Werkstätten sowie unterschiedlicher Formate der Wissensgenerierung und des Wissenstransfers zwischen Handwerksbetrieben und Designunternehmen zur Erschließung neuer / erweiterter Geschäftsfelder an der Schnittstelle digitale/materielle Produktion. Forciert wird dabei, bereits vorhandenes Wissen, Fertigkeiten und Ressourcen aus allen drei Feldern in Wechselwirkung zu setzen und weiterzuentwickeln, um neues Wissen zu generieren.

Warum W3?

Geschäftsmodelle an der Schnittstelle zwischen digitaler und materieller Produktion können nicht am »Reißbrett« entstehen, sie erfordern gleichermaßen ein Experimentieren mit Materialien, Verfahrensweisen und Gestaltungsprozessen. Konkret sind Maßnahmen zu ergreifen, die dazu beitragen, das vorhandene Wissen von Designer*innen und Handwerker*innen zu ermitteln sowie Gemeinsamkeiten und Synergien zu identifizieren, die sich im Rahmen gemeinsamer Geschäftsmodelle nutzen lassen.

Handwerk Dreieck

Handwerker*innen verfügen über ein spezialisiertes Erfahrungswissen, welches sie befähigt, aus Materialien mit handwerklichen Techniken, Werkzeugen und/oder Technologien alltägliche Gebrauchsgegenstände zu fertigen.

W3 trägt dazu bei, dieses bewährte, traditionelle und kulturell wertvolle Wissen zu bewahren, zu vermitteln und weiterzuentwickeln.

Design Dreieck

Wissen von Designer*innen ist generalistisch und zielt beim Entwurf von Gebrauchsgegenständen darauf ab, Anforderungen der Nutzer*innen, deren Umwelt sowie deren Kontext mit Materialien und Technologien zu ästhetischen Objekten zu verknüpfen.

Ermöglicht wird durch W3 die kontinuierliche Erweiterung des generalisitischen Wissensvielfalt an Themen und Perspektiven.

DMP Dreieck

Die materielle Produktion von Gebrauchsgegenständen über digitale Fertigungsverfahren verknüpft digitales und analoges Arbeiten.

Durch W3 werden die teilnehmenden Unternehmen befähigt, digitale Fertigungsverfahren kennenzulernen, anzuwenden, einzuordnen und weiterzuentwickeln sowie ihr Dienstleistungs- / Produktportfolio durch neue Angebote und Geschäftsmodelle zu erweitern.

Reallabor

Nach einer ersten Phase von Experten- und Gruppengesprächen mit Akteuren aus beiden Branchen wird in 2018 ein Reallabor in Kooperation zwischen Unternehmen und Wissenschaft gestartet. Ziel ist es ein Geschäftsmodell umzusetzen, auszuprobieren, zu optimieren und in der konkreten Anwendung vor Ort zu erproben. Teilnehmenden aus der DigiMat-Digitalwerkstatt steigen ins Reallabor mit ein, um sich nach einer ausführlichen Test- und Optimierungsphase im Verbund mit dem neuen Geschäftsmodell direkt am Markt zu etablieren. 

Lernen von Anderen

Als Ausgangspunkt für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle für NRW wurden schon existierende Modelle an der Schnittstelle in Deutschland und im Ausland untersucht. Die unten vorgestellten Beispiele zeigen die breite Palette an Möglichkeiten und Teilbranchen, die von neuen Geschäftsmodellen profitieren können.

Readymade – Nutzen statt Besitzen

Readymade cube
© TAVAR

Reduce.Reuse.Repeat

  Readymade

FabLab Hochschule Ruhr West, Bottrop

FabLab Bottrop
© FabLab HRW

Das FabLab hat das Potenzial dezentralisiert in Kooperation mit Werkstätten oder Handwerkern individuelle Produkte zu fertigen

Michael Schäfer, Leiter

form.bar - Online-Software für frei geformte Möbel nach Maß

Promobild form.bar
© form.bar

form.bar ist eine Plattform für die individuelle Möbelfertigung, die Endkunden mit Schreinern zusammen bringt

Alessandro Quaranta, Gründer von form.bar by okinlab

FabLab Berlin – die offene Entwicklungswerkstatt

FabLab Berlin
© FabLab Berlin


Wir bauen neue Werkzeuge, die ein Handwerker sich besorgen und nutzen kann wenn er möchte, aber letztendlich ist es immer noch Handwerk.

Wolf Jeschonnek, Gründer

Opendesk – Globale Plattform für die lokale Fertigung

Desk_Opendesk
© Opendesk

Opendesk is changing the way furniture is produced and moved, cutting out time-consuming and expensive shipping, showrooms and storage.

The Guardian

WeMake – Maker Space Mailand

WeMake
© WeMake


Do It Together is much better than Do It Yourself

Zoe Romano, founder

FabLab Barcelona

FabLab Barcelona
© FabLab Barcelona


One of the leading laboratories of the worldwide FabLabs.

FabLab Barcelona