Neue Geschäftsmodelle

An der Schnittstelle von digitaler und materieller Produktion…

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DigiMat untersucht die Schnittstelle zwischen Kreativwirtschaft und Handwerk. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie das in der Kreativwirtschaft bereits vorhandene Potenzial digital-basierter Geschäftsmodelle im Zusammenspiel mit dem »Anwendermarkt Handwerk« weiterentwickelt und mobilisiert werden kann. Um die Frage zu beantworten, will DigiMat neue Geschäftsmodelle erproben.

Reallabor

Nach einer ersten Phase von Experten- und Gruppengesprächen mit Akteuren aus beiden Branchen wird in 2018 ein Reallabor in Kooperation zwischen Unternehmen und Wissenschaft gestartet. Ziel ist es ein Geschäftsmodell umzusetzen, auszuprobieren, zu optimieren und in der konkreten Anwendung vor Ort zu erproben. Teilnehmenden aus der DigiMat-Digitalwerkstatt steigen ins Reallabor mit ein, um sich nach einer ausführlichen Test- und Optimierungsphase im Verbund mit dem neuen Geschäftsmodell direkt am Markt zu etablieren.

Lernen von Anderen

Als Ausgangspunkt für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle für NRW wurden schon existierende Modelle an der Schnittstelle in Deutschland und im Ausland untersucht. Die unten vorgestellten Beispiele zeigen die breite Palette an Möglichkeiten und Teilbranchen, die von neuen Geschäftsmodellen profitieren können.

Readymade – Nutzen statt Besitzen

Readymade cube
© TAVAR

Reduce.Reuse.Repeat

  Readymade

FabLab Hochschule Ruhr West, Bottrop

FabLab Bottrop
© FabLab HRW

Das FabLab hat das Potenzial dezentralisiert in Kooperation mit Werkstätten oder Handwerkern individuelle Produkte zu fertigen

Michael Schäfer, Leiter

form.bar - Online-Software für frei geformte Möbel nach Maß

Promobild form.bar
© form.bar

form.bar ist eine Plattform für die individuelle Möbelfertigung, die Endkunden mit Schreinern zusammen bringt

Alessandro Quaranta, Gründer von form.bar by okinlab

FabLab Berlin – die offene Entwicklungswerkstatt

FabLab Berlin
© FabLab Berlin


Wir bauen neue Werkzeuge, die ein Handwerker sich besorgen und nutzen kann wenn er möchte, aber letztendlich ist es immer noch Handwerk.

Wolf Jeschonnek, Gründer

Opendesk – Globale Plattform für die lokale Fertigung

Desk_Opendesk
© Opendesk

Opendesk is changing the way furniture is produced and moved, cutting out time-consuming and expensive shipping, showrooms and storage.

The Guardian

WeMake – Maker Space Mailand

WeMake
© WeMake


Do It Together is much better than Do It Yourself

Zoe Romano, founder

FabLab Barcelona

FabLab Barcelona
© FabLab Barcelona


One of the leading laboratories of the worldwide FabLabs.

FabLab Barcelona

Was ist das FabLab Barcelona?

Das FabLab Barcelona ist seit 10 Jahren nun Teil des Institutes für moderne Architektur von Katalonien und gleichzeitig Zentrale der globalen FabLab Bewegung. Dabei möchte es jedem den Zugang zu Werkzeugen, Wissen, Bildung und finanzieller Hilfe ermöglichen um die Entwicklung von innovativen Technologien voran zu treiben. Frei nach dem FabLab Motto soll hierbei die Fabrikation von „fast allem“ ermöglicht werden und somit Chancen entfachen, die die Lebensgrundlage eines jeden Menschen verbessern können.

Für wen ist das FabLab Barcelona?

Angestrebt wird eine enge Verknüpfung mit den umliegenden Quartieren in Barcelona, um potenziell jedem Interessierten die Möglichkeit der Mitgestaltung zu gestatten und die lokale Wirtschaft anzukurbeln. Im engeren Rahmen bietet das FabLab Barcelona darüber hinaus Bildungsangebote für gemeinnützige Organisationen, Bildungseinrichtungen und nichtkommerzielle Unternehmen an, die Interesse an einer Weiterentwicklung im Rahmen der fortschreitenden Digitalisierung haben.

Mehr Information über das FabLab Barcelona finden Sie hier.